Logo Header Bäcker Schaefer
Öffnungszeiten
Montag - Freitag 06:00 - 18:30Uhr
Samstag 06:00 - 13:00Uhr
Sonntag 07:30 - 12:00Uhr
Kontakt
Telefon: 07042 / 801080
Telefax: 07042 / 801088
Addresse: Bahnhofstraße 9, 75428 Illingen


Wenn kein Kuchen da ist, schmeckt auch das Brot gut.
Aus Ungarn

Lactose und die Unverträglichkeit

Alle gesunden neugeborenen Säugetiere bilden während der Stillzeit das Enzym Lactase, das den Doppelzucker Lactose (Milchzucker) in die verwertbaren Einfachzucker Galactose (Schleimzucker) und Glucose (Traubenzucker) spaltet.

 

Parallel zur Entwöhnung der Muttermilch, beim Menschen ca. bis zum 3 Lebensjahr, sinkt die Aktivität der Lactase. Es ist also gar nicht normal, daß wir Erwachsenen Milchzucker verdauen können.

 

Bei mangelhafter Lactaseaktivität gelangt ungespaltener Milchzucker in den Dickdarm wo er vergoren wird. Es entsteht Milchsäure, Methan und Wasserstoff.

 

Die Folge:

- Blähungen

- Magenkrämpfe

- flüssiger, übelriechender Durchfall

aber auch Kopfschmerzen, Schwindel und chronische Müdigkeit können die Folge sein.

 

Die Fähigkeit Milch zu verdauen hat sich in Europa erst zur Ausweitung der Landwirtschaft, Tierzucht und Milchwirtschaft, die vor ca. 8000 Jahren begann, in der Bevölkerung verbreitet.

 

So liegt der Anteil der Menschen in Deutschland, die M.z. (Milchzucker) nicht verdauen können heute immer noch bei 10 bis 15 Prozent.

 

In manchen Teilen der Erde wo Milchwirtschaft in der Vergangenheit keine große Rolle gespielt hat, z.B. in Asien, liegt der Anteil bei über 90%.

 

In Dänemark und Schweden bei nur 2%.

 

Wir sehen also, dort wo traditionell Milchwirtschaft betrieben wurde, hat sich diese genetische Neuerung über Jahrtausende durchgesetzt.

 

Was bei uns als Nahrungsmittelunverträglichkeit gilt, ist in anderen Ländern für Erwachsene der Normalzustand.

 

 Wie kann es zu einer Lactoseintoleranz kommen?

 

1. Die Angeborene LI:

Ist sehr selten und eindeutig krankhaft. Die Babys reagieren auf geringste Mengen mit schwerem Durchfalll und wären ob der hohen Dehydrierung alsbald in Lebensgefahr. Sie müssen deßhalb streng Lactosefrei ernährt werden.

 

2. Die "Normale" LI :

Ca. ab dem dritten Lebensjahr, spätestens nach Ende der Stillzeit, nimmt die Lactaseproduktion im Dünndarm ab.

Als Kind und Erwachsener kann man nicht ausreichend Lactose verdauen.

 

3. Die Erworbene LI (man konnte  in fortgeschrittenem Alter schon Lactose verdauen):

Da die Lactase in der Schleimhaut des Dünndarms gebildet wird ist für die optimale Lactoseverdauung eine gesunde Darmschleimhaut und somit auch ein gesunder Darm von Nöten.

 

Werden die Zellen in der Schleimhaut angegriffen, geschädigt oder Entzündungen ausgesetzt sinkt ihre Leistungsfähigkeit.

 

Das kann verschieden Ursachen haben, die voraus gehen:

- Pilzinfektion (z.B. Candidabefall)

- andere Intoleranzen (Fructoseintoleranz)

- Darmkrankheiten (Morbus Cron, Zöliakie) oder

- bakterielle Darminfektionen

 

                      Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!

 

Leider nicht immer! Manchmal sind die Zellen in der Darmschleimhaut so stark geschädigt, daß eine "normale" Produktion der Lactase nicht mehr möglich ist.

Die LI bleibt bestehen.

 

Sehr oft reicht es aus eine Zeit strikt auf lactosehaltige Nahrungsmittel zu verzichten, um zum "normalen" Zustand zurück zu kehren.

 

Das ist gar nicht so einfach!

 

Logisch! In Milchprodukten, Schokoladen (je heller desto mehr), Nougatcremes, Eiscremes, div. Backwaren, Cremesuppen und Dressings da wissen wir, das Lactose drin ist.

 

Wir konsumieren immer weniger naturbelassene, dafür immer mehr stark verarbeitete LM bei denen uns auf den ersten Blick nicht immer klar ist was, wo drin steckt.

 

Ein Blick in die Zutatenlisten und Beipackzettel, wenn überhaupt vorhanden, verschafft auch nicht immer Klarheit, weil Allergene und andere sensible Inhaltstoffe (Lactose) in Begriffe oder Angaben verpackt sind mit denen kaum jemand etwas ohne Lebensmitteltechnikstudium anfangen kann.

 

Oder!

 

Wer weiß schon das in Magermilchpulver 50% oder in Molkepulver sogar fast 80% Lactose enthalten sind.

 

Oder!

 

Lactose wird auch beigemischt, als:

- Bindemittel zur besseren Konsistenz verschiedenster Produkte

- Bräunungsmittel für Backwaren in Fertigmischungen und Backhilfsmitteln  (sowas      gibts bei uns natürlich nicht)

- Trägerstoff von Aromen und Süßstoffen

- Hilfsstoff bei der Herstellung von Arzneimitteln (z.B. Tabletten)

- Geschmacksverstärker in Wurstwaren und unzähligen Fertigmischungen (z.B. Soßenpulver)

 

Und!

 

Weil immer mehr Menschen von Krankheiten oder Unverträglichkeiten betroffen sind, bleibt denen entweder die Möglichkeit Zutatenlisten und Beipackzettel genau zu "studieren" oder auf LM zurückzugreifen bei denen man nicht erst auf den zweiten Blick sieht was drin ist.

 

Naturbelassene, nicht stark bearbeitete LM

 

LM oder Backwaren ohne Zusatzstoffe

 

Welche LM wieviel Milchzucker enthalten werd ich hier nicht auflisten, daß kann man im Internet viel besser nachlesen.

 

In unseren Backwaren und den zugehörigen Zutatenlisten werdet ihr keine verschleierten oder versteckten Zusatzstoffe finden.

 

Was da drin ist, darf auch rein!

 

Denn!

 

                            Weniger ist mehr!

 

Bei weniger Zusatzstoffen bleibt mehr Platz für Natürlichkeit und Geschmack.

 

 

 

In jedem Brot ist die Gnade des allmächtigen Gottes verborgen.
Nikolaus von Flüe

Gut zu wissen, was drin ist!

Zum 13.12.2014 erlangt die LMIV (Lebensmittel Informationsverordnung) ihre volle Gültigkeit. Das erklärte Ziel:

Mehr Klarheit bei

- Allergenen

- Energie

- Nährwerten

- Lebensmittelimitaten und die

- Herkunft des Produkts

 

Für euch als Verbraucher bedeutet das eine unglaubliche Transparenz der Produkte.

 

Segen für alle, die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen sind. Allergien und Unverträglichkeiten bestimmen von immer mehr Menschen den Alltag.

 

Segen und Fluch zugleich für alle, die einfach nur wissen wollen, was sie essen.

Wenn Allergenkennzeichnung und Inhaltsstoffangaben zu Romanen werden, könnte dem ein oder anderem beim Lesen schon der Appetit vergehen.

 

Fluch für uns, nicht nur, weil wir gefühlte 1000 Produkte neu durchleuchten und dokumentarisch festhalten müssen sondern weil auch in Zukunft jede Rezepturveränderung nur mit riesigem Verwaltungsaufwand möglich wird.

 

Und das kommt häufiger vor als man denkt.

 

Rohstoffe die plötzlich nicht mehr verfügbar sind,

Änderung der Rezepturen von Zulieferern,

Wechsel von Zulieferern die nicht die identischen Rohstoffe liefern,

Neue Rohstoffe mit anderen Inhaltsstoffen,

Rezepturverbesserungen mit anderen Rohstoffen.

 

                                          Aber, das ist gut so!

 

Es sollten sich viel mehr Menschen dafür interessieren,

                was wir essen und trinken.

 

Im internen Bereich haben wir für unsere Ladner mit den üblichen Zugangsdaten diese Informationen bereit gestellt.

 

Für unsere Ladenkunden haben wir ein Nachschlagewerk bereit gelegt.

Und für die, denen es nicht genug ist zu wissen, was, wo drin ist, gibts noch eine zusätzliche Spalte mit

V = Vegan

L = Lactosefrei

H = Hefefrei

damit auch die auf ihre Kosten kommen, die es interessiert was nicht drin ist.

 

In diesem Sinne, eine transparentere und gesunde Zukunft!

Wenn kein Kuchen da ist, schmeckt auch das Brot gut.
Aus Ungarn

Gut zu wissen, was wir essen und trinken

Zum 13.12.2014 erlangt die LMIV (Lebensmittel Informationsverordnung) ihre volle Gültigkeit. Das erklärte Ziel:

Mehr Klarheit bei

- Allergenen

- Energie

- Nährwerten

- Lebensmittelimitaten und die

- Herkunft des Produkts

 

Für euch als Verbraucher bedeutet das eine unglaubliche Transparenz der Produkte.

 

Segen für alle, die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen sind. Allergien und Unverträglichkeiten bestimmen von immer mehr Menschen den Alltag.

 

Segen und Fluch zugleich für alle, die einfach nur wissen wollen, was sie essen.

Wenn Allergenkennzeichnung und Inhaltsstoffangaben zu Romanen werden, könnte dem ein oder anderem beim Lesen schon der Appetit vergehen.

 

Fluch für uns, nicht nur, weil wir gefühlte 1000 Produkte neu durchleuchten und dokumentarisch festhalten müssen sondern weil auch in Zukunft jede Rezepturveränderung nur mit riesigem Verwaltungsaufwand möglich wird.

 

Und das kommt häufiger vor als man denkt.

 

Rohstoffe die plötzlich nicht mehr verfügbar sind,

Änderung der Rezepturen von Zulieferern,

Wechsel von Zulieferern die nicht die identischen Rohstoffe liefern,

Neue Rohstoffe mit anderen Inhaltsstoffen,

Rezepturverbesserungen mit anderen Rohstoffen.

 

                                          Aber, das ist gut so!

 

Es sollten sich noch viel mehr Menschen dafür interessieren,

                was wir essen und trinken.

 

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8